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Bitterstoffe – Abnehmen mit Geschmack

Ein Artikel von Dariusz Wiese – Autor bei Thomas Bluhm und Fitnessexperte

Hast Du öfter Heißhungerattacken, die Du nicht verhindern kannst?

Möchtest Du abnehmen, aber das Verlangen nach Süßem hindert Dich daran?

Wann hast Du das letzte Mal etwas so richtig Bitteres gegessen?

Ich bin mir sicher, die meisten können sich nicht daran erinnern. Denn im Gegenteil zu „süß“ essen wir heutzutage eher selten „bitter“.

Das ist sehr schade, denn sogenannte Bitterstoffe können sich wahnsinnig positiv auf unsere Gesundheit auswirken und für manche sogar der Schlüssel zum Abnehmerfolg sein.

Kurzum – Wir haben 5 Geschmackssinne:

  • sauer – warnt vor unreifen Früchten
  • salzig – Indikator für lebenswichtige Mineralien
  • süß – verspricht schnelle Energie
  • umami – heizt den Appetit an
  • bitter – warnt vor giftigen und gefährlichen Lebensmitteln

Es ist also nicht ganz von der Natur ungewollt, dass ein bitterer Geschmack auf Menschen eher abschreckend als anziehend wirkt.

Inzwischen ist sogar klar, dass die Rezeptoren für bitteren Geschmack nicht nur auf der Zunge sind, sondern sich ebenso im Darm befinden. Es scheint dem Körper also wirklich wichtig zu sein!

Und das ist es, denn Bitterstoffe unterstützen die Verdauung, die Leber, sind super gesund und helfen beim Gewichtsverlust!

Du möchtest abnehmen? Dann nur mit einem (gewollten) bitteren Beigeschmack! 😉

Was sind Bitterstoffe?

Bitterstoffe

Das Essen im Restaurant war super lecker, liegt aber kurze Zeit später schwer im Magen und es rumpelt. Was hilft? Richtig, ein guter Kräuterschnaps. Und das liegt an den enthaltenen Bitterstoffen.

Keine Sorge! Bitterstoffe wirken auch ohne Alkohol, denn sie sind in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Doch leider kennen wir die echten gar nicht mehr wirklich.

Und dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Dem Menschen schmeckt „süß“ viel besser. Das ist kein Wunder, denn „süß“ signalisiert dem Gehirn schnelle Energie.

Bitterstoffe sind in verschiedenen Salaten, Gemüse und Kräutern enthalten.

Unsere Abneigung zu bitteren Lebensmitteln kommt daher, dass es ein Schutzmechanismus der Natur ist. Ist etwas bitter, soll es Fressfeinde abwehren – Alarm! Pflanzengift im Spiel!

Und die Natur weiß uns zu schützen, denn sie hat uns vernünftig ausgestattet: Wir nehmen „bitter“ 10.000 Mal stärker wahr als „süß“.

Bis zum 20. Jahrhundert wurde das Gemüse auf herkömmliche Art und Weise gezüchtet und es landeten viele bittere Salate, Gemüse und Kräuter auf dem Teller.

Die Lebensmittel an sich sind nicht verschwunden, aber die Bitterstoffe daraus. Denn man hat sie einfach rausgezogen und immer mildere Sorten angebaut. So haben wir uns die wertvollen Bitterstoffe einfach abtrainiert.

Außerdem müssen die Pflanzen sich heutzutage nicht mehr so sehr schützen, da sie mit Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden und Herbiziden gespritzt werden.

Und je weniger man „bitter“ isst, desto bitterer nehmen wir den Geschmack wahr.

Doch wenn Du öfter Magen-Darm-Probleme, Heißhungerattacken hast oder abnehmen möchtest, solltest Du unbedingt von der Wirkung der Bitterstoffe profitieren.

Denn es ist so simpel!

Diese Lebensmittel enthalten Bitterstoffe

Bitterstoffe Lebensmittel

Ja, die Bitterstoffe sind vielleicht nicht mehr in der Konzentration enthalten, wie es einmal war – aber es gibt sie noch und Du solltest sie unbedingt essen.

Gerade wenn Du abnehmen möchtest, können Lebensmittel mit Bitterstoffen sehr hilfreich sein, weil sie den Appetit zügeln. Das kannst Du Dir nicht vorstellen? Dann denke mal an Zartbitterschokolade.

Eigentlich eine Mischung aus „süß“ und „bitter“ und doch hören die meisten nach 2 Stückchen auf, bei der Vollmilchschokolade ist das anders. Und das rechnet sich auf der Waage. Bitter gewinnt.

Du findest wertvolle Bitterstoffe unter anderem in folgenden Lebensmitteln:

  • Grapefruit
  • Blumenkohl
  • Grünkohl
  • Chicorée
  • grüner Tee
  • Endiviensalat
  • Rucola
  • Fenchel
  • Radicchio
  • Mangold
  • Artischocken
  • Rosenkohl
  • Rosmarin
  • Basilikum
  • Thymian
  • Kurkuma
  • Löwenzahnkraut
  • Wegwartenkraut
  • Wildartischockenblätter
  • Hagebuttenschalen
  • Mariendistel
  • Wermut
  • Engelwurz
  • Pomeranze
  • Kalmus
  • Kardamom
  • Kümmel
  • Gewürznelken
  • Zimt
  • Koriander
  • Fenchel
  • Galgant
  • Gelber Enzian
  • Lavendel
  • Majoran
  • Schafgabe
  • Zitwer
  • Ingwer

Du siehst, wenn Du Heißhungerattacken stoppen möchtest, gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten und Kombinationen – es ist nicht schwer oder unmöglich.

Bonuspunkte: Bittere Lebensmittel haben meist deutlich weniger Kalorien als andere. Somit profitierst Du doppelt vom Abnehmeffekt.

Wirkung der Bitterstoffe

Bitterstoffe WIrkung

Bitterstoffe zügeln den Appetit. Und wenn Du weniger Hunger oder Verlangen hast, wirst Du in der Summe auch eine geringere Kalorienmenge zu Dir nehmen. Das wiederum führt über einen längeren Zeitraum zum Gewichtsverlust – ganz nebenbei.

Sogar die Wissenschaft beweist das!

Für eine Studie der Scripps Klinik in San Diego wurden 100 übergewichtige Personen in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat vor den Mahlzeiten jeweils eine halbe Grapefruit gegessen oder ein Glas Grapefruitsaft getrunken. Die andere Gruppe hat weitergemacht wie immer.

Nach 12 Wochen hat die „Grapefruit-Gruppe“ im Schnitt 1,5 kg abgenommen, ohne auch nur irgendeine andere Ernährungsgewohnheit umzustellen. Einfach nur durch die Ergänzung der Bitterstoffe (1).

Die andere Gruppe ist traurig aus der Studie gegangen, denn bei ihnen hat sich nichts auf der Waage getan.

Bitterstoffe helfen beim Abnehmen.

Sie sind ein kleines aber sehr wirksames Mittel gegen sinnlose Heißhungerattacken.

Während ein süßer Geschmack ein „Ich will mehr!“ auslöst, zügeln Bitterstoffe unseren Appetit schnell und effektiv.

Wenn Du abnehmen möchtest, hast Du jeden Tag die Wahl, in der „Grapefruit-Gruppe“ zu sein.

Und nicht nur die Auswirkungen auf das Gewicht sind toll, denn Bitterstoffe können noch so viel mehr, sie (2):

  • regulieren den Säure-Basen-Haushalt
  • verbessern die Verdauung
  • unterstützen die Leber bei der Entgiftung
  • kontrollieren den Blutzucker
  • beugen Gallensteinen durch Produktion von Gallenflüssigkeit vor
  • unterstützen bei der Fettverdauung
  • reduzieren Bakterien und Viren
  • sind gut bei Übelkeit

Und das Beste? Sie sind so einfach einzunehmen. Auch wenn Du die Lebensmittel nicht magst, in denen sie enthalten sind – es gibt keine Ausrede, sie nicht zu nehmen. Denn es existieren zahlreiche Varianten.

Bitterstoffe – verschiedene Produkte

Bitterstoffe Produkte

Wenn Du es nicht gewohnt bist, Bitterstoffe zu essen, wird es Dir bestimmt nicht leicht fallen, sie aufzunehmen. Kein Problem!

Denn neben den Lebensmitteln, kannst Du zahlreiche Produktvarianten kaufen:

Möglicherweise fällt es Dir so leichter, Bitterstoffe täglich zu Dir zu nehmen.

Vielleicht gelingt es Dir damit auch öfter, bittere Lebensmittel zu essen.

Genau so wie Du Dich an süß, sauer, salzig und umami gewöhnen kannst, geht es auch mit bitteren Geschmäckern.

Und das wird sich lohnen!

Fazit

Bitterstoffe Fazit

Bitterstoffe sind kein Booster, die Deinen Stoffwechsel anregen oder ein „Wundermittel“, mit dem Du in 2 Wochen 10 kg abnehmen kannst. Aber sie sind – ohne Frage – effektiv!

Und können eine sinnvolle Unterstützung bei Deinem Abnehmvorhaben sein.

Wenn Du noch kein anderes, wirksames Mittel gegen Deine Heißhungerattacken oder plötzlichen Appetit gefunden hast – versuch's doch mal.

Ich bin mir sicher, Du wirst es nicht bereuen.

Also, sag‘ Deinen überflüssigen Kilos den Kampf an und gib‘ alles außer auf – bis zum bitteren Ende!

Viel Erfolg,

Dariusz

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Männer und Frauen ab 40, die diesen Abnehmplan befolgen, verlieren 1 kg Bauchfett pro Woche.

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