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Meide diese 5 Lebensmittel beim 16/8 Fasten

Ein Artikel von Dariusz Wiese – Autor bei Thomas Bluhm und Fitnessexperte 

Hast Du in letzter Zeit bemerkt, dass sich das Fasten zu einem wahren Ernährungstrend entwickelt hat? 

Interessierst Du Dich für das Fasten, aber hast die verschiedenen Arten noch nicht ganz verstanden?

Oder bist Du vielleicht selbst jemand der schon 16/8 fastet, aber bisher sind die versprochenen Erfolge ausgeblieben? 

Das ist nicht schlimm, denn was viele nicht wissen: Es gibt einige Lebensmittel, die Deine Fastenerfolge hemmen oder zumindest ausbremsen können.

Denn auch wenn Du während des Fastenbrechens im Prinzip „alles“ essen kannst, so solltest Du diese 5 schlimmsten Lebensmittel beim 16/8 Fasten definitiv meiden, wenn Du wirklich davon profitieren möchtest.

Damit Du die Prozesse in Deinem Körper besser verstehen kannst, beginnen wir nochmal ganz von vorne.

Was ist 16/8 Fasten?

Fasten 16/8

Fasten ist in letzter Zeit zu einem wahren Ernährungstrend geworden. Kein Wunder! Denn es ist wahnsinnig effektiv! 

Das Fasten selbst läuft – egal in welcher Version – am Ende immer gleich ab, denn es gibt 2 Phasen: 

  1. Fastenphase
  2. Fastenbrechen

Fastenphase

In der Fastenphase verzichtest Du auf Nahrung und darfst nur klare Flüssigkeiten trinken, die Deinen Blutzucker nicht beeinflussen. 

Klare Flüssigkeiten sind zum Beispiel: 

  • Wasser (still und mit Sprudel)
  • ungesüßter Tee
  • schwarzer Kaffee (in Maßen)

Und es ist wichtig, dass Du während der Fastenphase viel trinkst, denn Dein Körper arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren. 

Er ist damit beschäftigt, Recyclingprozesse in Deinem Körper durchzuführen. Um die Giftstoffe dann auch auszuspülen, benötigt Dein Körper viel Flüssigkeit. 

Fastenbrechen

Das ist der schönste Teil jeder Fastenzeit, denn beim Fastenbrechen gibt es endlich wieder etwas zu essen. 

Je nach Fastenmethode, kann hier so ziemlich alles gegessen werden, worauf man Lust hat. 

Denn durch das Fasten ist das Hungergefühl ohnehin etwas gehemmt und wir sollten es gar nicht erst schaffen über unseren Tagesbedarf hinaus zu essen.

Fastenvarianten

Je nach Variante des Fastens, ist die Dauer der verschiedenen Phasen unterschiedlich. Die wohl 3 berühmtesten Fastenarten sind: 

  • 16/8 – 16 Stunden Fasten, 8 Stunden Essen
  • 5:2 – 5 Tage „normal“ essen, 2 Tage fasten (max. 500 Kcal bei Frauen und 600 Kcal bei Männern)
  • Heilfasten – Fastenperiode ca. 7-10 Tage, 3 Tage Normalisierung

Und so unterschiedlich sie auch sind, gemeinsam haben sie eins: Sie sind effektiv! 

Wenn Du regelmäßig, täglich oder wöchentlich fastest, wirst Du: 

  • abnehmen (ohne Jojo-Effekt)
  • Muskeln aufbauen
  • leistungsfähiger sein
  • einen gesunden Hunger entwickeln
  • keine Heißhungerattacken mehr haben.

Die am häufigsten angewendete Methode ist die 16/8 Methode, da sie am leichtesten in den Alltag integrierbar ist. 

Doch damit Du den Fastenerfolg nicht unnötig mit den falschen Lebensmitteln gefährdest, solltest Du diese 5 schlechten Lebensmittel für die 16/8 Fastenmethode meiden:

#1 Alkohol

Fasten Alkohol

Ein Gläschen Sekt zum Anstoßen, ein kühles Blondes aus dem Biergarten im Sommer oder der Ouzo nach dem Essen beim Griechen. Alkohol gehört für uns irgendwie dazu. 

Doch für unseren Körper ist Alkohol reines Gift und bedeutet für ihn absoluten Stress. 

Wenn Du fastest, solltest Du auch während des Fastenbrechens auf Alkohol verzichten.

Denn ab dem Moment, in dem Alkohol in den Blutkreislauf gerät, gibt es für unseren Körper nur noch eine einzige Aufgabe: Alkohol abbauen und schnellstmöglich ausspülen! 

Das bedeutet, dass er alle anderen Prozesse hinten anstellt. So auch unter anderem die wertvollen Recyclingprozesse und Aufräumarbeiten, die wir mit dem Fasten anregen wollen und auch den Fettabbau.

Es passiert rein gar nichts mehr – nur noch Alkoholabbau.

Und nicht nur das, denn Alkohol entzieht uns Nährstoffe und wenn wir es übertreiben, sind wir am nächsten Tag auch alles andere als leistungsfähig. Doch genau das wollen wir durch das Fasten sein.

Es wäre viel zu schade, um die wirklich tollen Effekte des Fastens, wenn wir sie mit Alkohol wieder zunichte machen. Denn dann ist die ganze Arbeit umsonst.

Wenn Du 16/8 fastest, kann ich Dir daher also nur wärmstens empfehlen, möglichst auf Alkohol zu verzichten und wenn dann bewusst in Maßen und als Ausnahme zu genießen.

#2 Rohes Gemüse

Fasten Rohes Gemüse

Es wird Dich sicher verwundern, denn Gemüse ist gesund und soll schließlich einen Großteil unserer Ernährung ausmachen.

Auch kein Geheimnis: Es enthält unglaublich viele Nährstoffe, meist ein großes Volumen bei wenig Kalorien und macht satt.

Doch Gemüse ist ein Produkt der Natur. Und die Natur weiß sich zu wehren. 

Es enthält sogenannte „Lektine“ und diverse Säuren, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Schon nach dem Verzehr von geringen Mengen, sollen diese Bauchschmerzen und Sodbrennen bekommen und sich daher nie wieder an diese Pflanze trauen. 

Viele dieser Lektine gelten für den Menschen schon seit Jahren als unbedenklich und doch reagieren manche genau so darauf, wie es von der Natur gedacht war:

  • Bauchschmerzen,
  • Blähungen und
  • Sodbrennen. 

Kennst Du das vielleicht von Dir auch? 

So fleißig man also auch fastet, so aufgebläht kann der Bauch dann bei regelmäßigem Verzehr von rohem Gemüse trotzdem sein, weil die Verdauung überfordert ist und Du wunderst Dich vielleicht, warum Du nicht abnimmst. 

Wenn das Gemüse allerdings erwärmt oder im besten Falle schonend gegart wird, werden die pflanzlichen Strukturen aufgebrochen und das erleichtert unserer Verdauung die Arbeit. 

Wenn die Effekte vom Fasten ausbleiben, solltest Du also rohes Gemüse aus dem Essensplan streichen und es vor allem abends vor dem Schlafengehen meiden. 

#3 Fast Food

Fasten Fast Food

Die meisten, die mit dem Fasten beginnen, haben die Traumvorstellung davon, dass es sich abnehmen lässt ohne auf etwas Essbares zu verzichten. 

Das wird in den Anfängen sicherlich auch trotz Fast Food passieren und doch ist es nicht gesund und wird auch nicht lange anhalten. Aber warum? 

Ganz einfach: Fast Food ist schädlich für unseren Körper. 

Es enthält Transfette, mit denen der Körper nichts anzufangen weiß, weshalb die Darmflora beginnt Gase zu produzieren. 

Wer kennt es nicht? Nach einer Fast Food Mahlzeit fühlt man sich zunächst, als hätte man einen Heißluftballon verspeist und könnte nie wieder was essen und nach einer Stunde hat man wieder einen Bärenhunger. 

Und unabhängig von den gesundheitsschädigenden Aspekten, entwickeln wir dadurch doch wieder die Heißhungerattacken, die wir durch das Fasten bändigen wollen. 

Genau diese Heißhungerattacken sind es dann, die uns dann doch wieder dazu verleiten, über unseren Tagesbedarf hinaus zu essen und wir nehmen zu. 

Die Fastenphase soll außerdem dazu dienen, unserem Körper die Zeit zu geben, um endlich mal „Frühjahrsputz“ zu machen und lange eingelagerte Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Wenn wir nun also Fast Food essen, ist der Körper erstmal mit den neu aufgenommenen Giftstoffen beschäftigt und wir legen nach statt welche loszuwerden.

Das geht nur mit nährstoff- und vitaminreichem Essen, das uns durch den Tag trägt und unseren Körper mit allem versorgt, was er braucht, um uns am Laufen zu halten.

Auch wenn wir den Rest des Tages fasten, so wollen wir uns satt und leistungsfähig fühlen und unser Körper vergisst nie, dass Fastfood und Zucker nicht gut für uns sind. Auch nicht, wenn wir den restlichen Tag fasten.

Wenn Du Dein Fasten brichst, verzichte auf Fast Food, ernähre Dich stattdessen gesund und unterstütze Deinen Körper mit vitaler sowie nährstoffreicher Kost. 

#4 Luftige Lebensmittel

Luftige Lebensmittel

Wenn Du schon seit einiger Zeit 16/8 fastest, aber das Gefühl hast, im Spiegel würde sich nichts tun, dann könnte es auch daran liegen, dass Du zu viele Hülsenfrüchte isst. 

Hülsenfrüchte und blähende Lebensmittel sind zwar super gesund, aber bei manchen Menschen hinterlassen sie noch Tage nach dem Verzehr einen ordentlichen Blähbauch. 

Das ist nicht schlimm, denn sobald die Luft raus ist, reguliert sich alles wieder. 

Sollte aber Abnehmen Dein Ziel sein und es bisher nicht geklappt haben, solltest Du mal versuchen auf: 

  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen, usw.)
  • Sprudelwasser (lieber stilles)
  • Milchprodukte (Quark, Joghurt, Milch)
  • Hefe
  • sehr fettiges Fleisch

zu verzichten. 

Geht es nun besser voran? 

Dann minimiere den Konsum dieser Lebensmittel langfristig. 

#5 Süße Getränke

Fasten Süße Getränke

Das Fasten betrifft nicht nur das Essen, denn auch bei den Getränken gibt es einige Vorgaben. 

Während der Fastenphase solltest Du ausschließlich klare Flüssigkeiten zu Dir nehmen, die nicht den Blutzucker beeinflussen. 

Denn sobald dieser einmal hochschnellt, ist der bald kommende Hunger vorprogrammiert. 

Süße Getränke oder Getränke mit Geschmack beeinflussen den Blutzucker und stoppen damit die Fastenphase. 

Es finden also ab dem Moment keine Recyclingprozesse und Aufräumarbeiten mehr statt. 

Außerdem wirst Du mit Hunger zu kämpfen haben. Das gilt aber auch beim Fastenbrechen. 

Süße Getränke haben sehr viele Kalorien und können durch das Trinken super schnell aufgenommen werden. 

Verzichte daher lieber auf süße Getränke und greife grundsätzlich lieber zum Wasser (egal ob still oder sprudelig), Tee und Kaffee. 

Fazit

Fasten Fazit

In einem sind sich die Wissenschaft und die Fastenden definitiv einig: Es funktioniert und bringt tolle Effekte mit sich. 

Wichtig ist nur, dass man es richtig anstellt. 

Falls es bei Dir also bisher mit dem 16/8 nicht richtig funktionieren wollte, so wirst Du vielleicht eins der 5 schlechten Lebensmittel regelmäßig zu Dir genommen haben. 

Wenn Du noch gar nicht mit dem Fasten begonnen hast, werden Dir diese Fehler gar nicht erst passieren – super!

Aber eins steht fest: Du solltest umgehend damit beginnen. 

Viel Spaß mit Deiner neuen Leistungsfähigkeit und beim Abnehmen!

Dariusz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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