Menü

Das passiert in deinem Körper, wenn du eine Kokosnuss isst

Ein Artikel von Thomas Bluhm – Bestseller Autor und Fitnessexperte

Kokosfett ist in Indien, den Philippinen und Indonesien ein fester Bestandteil der Küche.

Im Laufe der Jahre ist ein regelrechter Hype um Kokosfett bzw. Kokosöl entstanden.

Die Professorin Karin Michels löste in einer Rede eine hitzige Diskussion über Kokosfett aus.

Sie sagte, dass Kokosfett ungesund sei.

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in allen Zeitungen und es entstanden große Schlagzeilen.

Mich erreichten viele Nachrichten.

Viele Leser sind verunsichert.

Natürlich ist Kokosfett kein Allheilmittel. Es bewirkt keine Wunder, wie einige Zeitschriften und Webseiten versprechen.

Die Wahrheit über Kokosöl

Für uns bleibt die Kokosnuss und ihr Kokosöl ein Superfood.

Die Kritik von Prof. Michels liegt in der Struktur vom Kokosfett.

Es besteht zu rund 80% aus gesättigten, als ungesund bekannten, Fetten.

Zum Vergleich:

Reine Butter besteht zu rund 65% aus gesättigtem Fett.

Gesunde Fette sind einfach und vor allem mehrfach gesättigte Fettsäuren.

Zu rund 14% besteht das Kokosfett aus so genannten mittelkettigen Fetten, die völlig anders im Körper verstoffwechselt werden wie langkettige Fette aus Sonnenblumen-, Raps, – oder Olivenöl.

Die Kokosnuss besitzt unglaublich tolle Eigenschaften:

In mehreren Studien wurde gezeigt, dass die Zufuhr von Kokosnuss den Kalorienverbrauch erhöht und gleichzeitig die Kalorienaufnahme reduziert (das verbessert den Fettabbau).

Kokosnuss wirkt leicht thermogen. Das heißt ein Teil der Kalorien im Kokosfett wird in Wärme umgesetzt und erhöht den Energieverbrauch (= Fettverbrennungsturbo).

Und die Kokosnuss unterdrückt den Appetit, hilft dir weniger Kalorien zu essen und beschleunigt gleichzeitig deinen Stoffwechsel (so nimmst du leichter ab).

Das Kokosfett besteht aus so genannten mittelkettigen Fetten, die völlig anders im Körper verstoffwechselt werden wie langkettige Fette aus Sonnenblumen-, Raps, – oder Olivenöl.

Es gelangt über den Verdauungstrakt direkt in die Leber, wo es entweder als Energie zur Verfügung steht oder in Ketonkörper umgewandelt wird.

Diese Ketonkörper reduzieren (nachgewiesen) den Appetit und liefern deinem Körper eine geballte Ladung Energie und das über mehrere Stunden hinweg!

Obwohl Kokosnüsse zu rund 90% aus gesättigtem Fett bestehen, sind sie dennoch sehr gut für deine Gesundheit.

Personen, die vermehrt Kokosöl aßen, lösten Bauchfett und das gute Cholesterin (HDL) stieg im Körper an (Nachweis: “Effects of Dietary Coconut Oil on the Biochemical and Anthropometric Profiles of Women Presenting Abdominal Obesity” von Monica L. Assunção et al.).

In einer weiteren Studien zeigte sich, dass in Regionen, wo besonders viel Kokosnuss oder Kokosnussöl konsumiert wird, ein geringeres Risiko für Herzinfarkt besteht und die Menschen besonders gesund sind (Nachweis: “Cholesterol, coconuts, and diet on Polynesian atolls: a natural experiment: the Pukapuka and Tokelau island studies.” von I A Prior et. al).

Ab einer bestimmten Temperatur, bei unrafffiniertem Sonnenblumenöl schon ab ca. 105 Grad, beginnt das Öl zu rauchen. Dabei wird ein Stoff namens “Acrolein” freigesetzt, der extrem giftig ist.

Kokosöl besitzt einen hohen Rauchpunkt von 185 Grad, was es zu einem idealen Kochöl macht. Zum Vergleich: kaltgepresstes Olivenöl hat einen Rauchpunkt von 135 Grad.

Ich liebe das Öl aus der Kokosnuss, denn es verleiht den Gerichten eine leicht fruchtige, exotische Note ohne zu aufdringlich zu sein.

Wenn ich Fett verbrennen möchte, dann besteht mein Standard-Frühstück aus Rührei mit Kokosnussöl.

Das fördert den Fettabbau am Morgen und liefert dem Körper alle wichtigen Bausteine zum Aufbau straffer Muskeln, ist gesund und stärkt das Immunsystem.

Ich empfehle dir Kokosöl! Das lässt sich am besten verarbeiten und ist überall erhältlich. Kaufe dir am besten Bio-Kokosöl.

Kokosflocken oder ganze Kokosnüsse sind selbstverständlich auch super geeignet und du kannst sie zu vielen Mahlzeiten oder Rezepten hinzufügen.

Ein kleiner Hinweis am Rande: Kokosöl ist bei Zimmertemparatur fest. Daher wird es auch als Kokosfett bezeichnet. Kokosöl und Kokosfett sind hier in diesem Artikel das gleiche.

Wie immer, lautet die Regel:

Die Dosis macht das Gift!

Die jeweilige Verwendung von Kokosöl im Zusammenhang mit anderen Nahrungsmitteln bzw. mit der allgemeinen Ernährung hat einen Einfluss, ob ein Lebensmittel gesund oder ungesund ist.

Die sichere Dosis von Kokosöl liegt bei circa 2 Esslöffeln pro Tag. Das sind rund 10 g. Genügend, um damit zu kochen und ausreichend, um damit alle anderen, ungesunden, pflanzlichen Kochöle zu ersetzen.

Laut Melissa Majumdar, RD (Brigham und Frauenzentrum für Metabolische und Bariatrische Chirurgie) kann bis zu 10% deiner täglichen Kalorien aus gesättigten Fetten wie dem Kokosfett bestehen.

Trotz der negativen Schlagzeilen, zählt für uns Kokosöl zu den echten, gesunden Superfoods, weil die positiven Eigenschaften so groß sind.

In meinem neuen Ratgeber stelle ich dir 111 Superfoods vor.

Du findest sie bei uns im Supermarkt um die Ecke und sie sind super lecker.

In meinem neuen Ratgeber stelle ich dir 111 Superfoods vor.

Darin enthalten sind unter anderem:

  • 11 Lebensmittel, die nachweislich beim Abnehmen helfen.
  • 5 Lebensmittel, die den Stoffwechsel effektiv anregen.
  • 23 Lebensmittel, die du essen solltest, wenn du straffe Muskeln aufbauen möchtest.

Laut aktueller Studien zählen diese 111 Superfoods zu den besten Lebensmitteln der Welt.

Du findest sie bei uns im Supermarkt um die Ecke und sie sind super lecker.

Auf der nächsten Seite lernst du alle 111 Superfoods kennen:

Nächste Seite »

LG
Thomas

 
 
Nachweise:
„Top 10 Evidence-Based Health Benefits of Coconut Oil“ von Kris Gunnars, BSc on January 11, 2018
„Superfood or Poison? Here’s What the Experts Say About Coconut Oil“ von Carolyn Abate on September 11, 2018
„Why Is Coconut Oil Good for You? A Healthy Oil for Cooking“ von Kris Gunnars, BSc on April 20, 2018
„How to Eat Coconut Oil, and How Much Per Day?“ von Franziska Spritzler, RD, CDE on May 27, 2016
„Is Coconut Oil Good for Your Skin?“ von Rachael Link, MS, RD on April 9, 2017

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?